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Pressemitteilungen
Große Resonanz auf die Ausstellung "Sternenkinder – wenn die Wiege leer bleibt"
Mit großem Zuspruch tief bewegter Besucherinnen und Besuchern ist vergangene Woche am Mittwoch, 29. April, die Ausstellung „Sternenkinder – wenn die Wiege leer bleibt“ zu Ende gegangen. Sie setzte ein Zeichen für mehr Offenheit im Umgang einem Thema, das oft im Verborgenen bleibt: dem Verlust eines Kindes während der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt.
Mit Fotografien und Gedanken von betroffenen Eltern sowie informativen Beiträgen beleuchtete die Ausstellung im Hans-Kiener-Saal in Fürstenfeldbruck zentrale Aspekte des Themas. Eine Lesung und Fachvorträge als Begleitprogramm ermöglichten einen vielschichtigen Zugang zum Thema – leise, respektvoll und zugleich eindringlich. Die Ausstellung war ein Kooperationsprojekt der im Landkreis Fürstenfeldbruck tätigen vier Schwangerschaftsberatungsstellen in Trägerschaft von Diakonie, DONUM VITAE, Gesundheitsamt und pro familia.
„Wir wollten einen Raum schaffen, in dem Trauer – mitten in unserem Landkreis – sichtbar sein darf und Betroffene sich nicht allein fühlen“, erklärten die Organisatorinnen der vier Schwangerschaftsberatungsstellen. Dieses Ziel wurde offenbar erreicht: Viele Gäste verweilten lange in den Räumen, hinterließen persönliche Gedanken im ausgelegten Gedenkbuch, bemalten Erinnerungssteine oder suchten das Gespräch mit den anwesenden Fachkräften der Beratungsstellen.
Die Veranstalter ziehen eine durchweg positive Bilanz. „Die Resonanz hat unsere Erwartungen übertroffen – nicht nur zahlenmäßig, sondern vor allem in der Tiefe der Rückmeldungen“, so das Organisationsteam. Viele Besucherinnen und Besucher hätten den Mut und die Offenheit der Ausstellung gewürdigt und betont, wie wichtig solche Angebote für die gesellschaftliche Enttabuisierung des Themas seien.
Allein gelassen werden Betroffene auch nach der Ausstellung nicht: sie können sich in allen vier Schwangerschaftsberatungsstellen des Landkreises beraten lassen.
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